[Angepinnt] Rheumatoide Arthritis und Kognition – neue Studienergebnisse und Folgen für unsere Praxis
Im AFH-Blog haben wir einen neuen Beitrag veröffentlicht, der ein Thema aufgreift, das in der täglichen Arbeit mit Patient:innen mit rheumatoider Arthritis (RA) leicht übersehen wird: die Kognition.
Eine aktuelle große, bevölkerungsbasierte Studie aus Südkorea zeigt, dass Menschen mit RA ein deutlich erhöhtes Risiko haben, im Verlauf kognitive Beeinträchtigungen bis hin zu Demenz zu entwickeln. Das betrifft nicht nur „späte Stadien“, sondern auch subtilere Einschränkungen, die wir in der Therapie beobachten können: Probleme beim Merken von Anweisungen, Schwierigkeiten in der Alltagsorganisation oder bei der Umsetzung von Heimprogrammen.
Im Blogartikel fassen wir die Studienergebnisse verständlich zusammen und leiten Konsequenzen für die ergotherapeutische und physiotherapeutische Praxis – insbesondere in der Handrehabilitation – ab:
- Warum ist das Risiko für kognitive Störungen bei RA erhöht?
- Welche Hinweise können uns im Therapiealltag aufmerksam machen?
- Wie können wir Befund, Therapieplanung und Übungsanleitungen an kognitive Ressourcen anpassen?
- Welche Rolle spielt die interprofessionelle Zusammenarbeit mit Rheumatologie, Hausärzten und ggf. Neuropsychologie?
Den vollständigen Artikel findet ihr hier:
https://www.handakademie.de/fachliches/afh-blog/-rheumatoide-arthritis-wenn-gelenke-und-denken-betroffen-sind.htmlhttps://www.handakademie.de/afhblog/
Ich würde gern eure Erfahrungen dazu sammeln:
- Beobachtet ihr bei euren RA-Patient:innen häufig kognitive Auffälligkeiten?
- Habt ihr euer Vorgehen in der Handtherapie bereits darauf angepasst?
- Welche Strategien und Hilfen haben sich bei euch in der Praxis bewährt?
Ich freue mich auf eure Rückmeldungen und Beispiele aus dem Alltag.
