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[Angepinnt] Gips statt OP bei kindlicher distaler Radiusfraktur – wie verändert die CRAFFT-Studie eure Therapie?

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AFH | Sven Klausch
(@afh-klausch)
Säule der Gemeinschaft Admin
Beigetreten: vor 4 Monaten
Beiträge: 10
Themenstarter  

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die aktuelle CRAFFT-Studie (The Lancet, 2026) stellt die bisherige Praxis bei stark dislozierten distalen Radiusfrakturen im Kindesalter deutlich in Frage:
Trotz zum Teil dramatischer Röntgenbilder zeigt sich langfristig kaum ein funktioneller Unterschied zwischen operativer Versorgung und konsequenter Gipsbehandlung – bei weniger Komplikationen und ohne OP-Risiko.

Mich interessiert eure Erfahrung und Einschätzung:

  • Wie häufig seht ihr Kinder mit stark dislozierten distalen Radiusfrakturen (mit/ohne OP) in der Handtherapie?
  • Spürt ihr in der Praxis funktionelle Unterschiede zwischen operativ und konservativ behandelten Kindern nach einigen Monaten?
  • Wie geht ihr in der Therapie mit der Sorge der Eltern um (Stichwort „schiefer Arm“, Remodelling, Narben, OP-Angst)?
  • Erwartet ihr durch die CRAFFT-Studie mittelfristig Änderungen in den Behandlungspfaden mit euren zuweisenden Ärztinnen/Ärzten?
  • Habt ihr eure Aufklärung oder Therapieplanung bereits angepasst?

Teilt gerne Fallbeispiele, Erfahrungen und eure Einschätzung zur praktischen Relevanz der Studie für Ergotherapie, Physiotherapie und Handrehabilitation.



   
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