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[Angepinnt] Gips statt OP bei kindlicher distaler Radiusfraktur – wie verändert die CRAFFT-Studie eure Therapie?
Frakturen
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die aktuelle CRAFFT-Studie (The Lancet, 2026) stellt die bisherige Praxis bei stark dislozierten distalen Radiusfrakturen im Kindesalter deutlich in Frage:
Trotz zum Teil dramatischer Röntgenbilder zeigt sich langfristig kaum ein funktioneller Unterschied zwischen operativer Versorgung und konsequenter Gipsbehandlung – bei weniger Komplikationen und ohne OP-Risiko.
Mich interessiert eure Erfahrung und Einschätzung:
- Wie häufig seht ihr Kinder mit stark dislozierten distalen Radiusfrakturen (mit/ohne OP) in der Handtherapie?
- Spürt ihr in der Praxis funktionelle Unterschiede zwischen operativ und konservativ behandelten Kindern nach einigen Monaten?
- Wie geht ihr in der Therapie mit der Sorge der Eltern um (Stichwort „schiefer Arm“, Remodelling, Narben, OP-Angst)?
- Erwartet ihr durch die CRAFFT-Studie mittelfristig Änderungen in den Behandlungspfaden mit euren zuweisenden Ärztinnen/Ärzten?
- Habt ihr eure Aufklärung oder Therapieplanung bereits angepasst?
Teilt gerne Fallbeispiele, Erfahrungen und eure Einschätzung zur praktischen Relevanz der Studie für Ergotherapie, Physiotherapie und Handrehabilitation.
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