[Angepinnt] Neue S3-Leitlinie bei Rheuma: Welche Relevanz hat das Thema Herz-Kreislauf-Risiken für eure therapeutische Praxis?
Entzündlich-rheumatische Erkrankungen betreffen nicht nur Gelenke, Sehnen und Funktion. Die neue S3-Leitlinie zum Management kardiovaskulärer Risiken bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen macht deutlich, dass auch Herz-Kreislauf-Risiken in Prävention, Behandlung und Rehabilitation stärker mitgedacht werden sollten.
Für Ergo-, Physio- und Handtherapeut:innen stellt sich damit eine interessante Frage:
Welche Bedeutung hat dieses Thema konkret für unseren therapeutischen Alltag?
Aus unserer Sicht betrifft das unter anderem:
🫀 die sichere Förderung von Bewegung und Aktivität
⚖️ die angemessene Belastungsdosierung
🧠 die Unterstützung von Selbstmanagement und Gesundheitsverhalten
🤝 den interprofessionellen Blick auf Patient:innen mit rheumatischen Erkrankungen
Gerade in der Handrehabilitation liegt der Fokus oft verständlicherweise auf Schmerz, Funktion, Gelenkbeweglichkeit und Teilhabe. Gleichzeitig erinnert die Leitlinie daran, dass Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen auch systemische Gesundheitsrisiken mitbringen können.
Deshalb möchten wir die Frage an euch weitergeben:
Welche Rolle spielen kardiovaskuläre Aspekte in eurer Arbeit mit rheumatologischen Patient:innen?
Achtet ihr zum Beispiel stärker auf Belastbarkeit, Aktivitätsaufbau, Fatigue, Alltagsverhalten oder interprofessionelle Rückmeldung?
Wir freuen uns auf eure Erfahrungen, Einschätzungen und Praxisbeispiele.
Zum Blogbeitrag:
https://www.handakademie.de/fachliches/afh-blog/neue-s3-leitlinie-rheuma-herz-kreislauf-risiken-ergo-physio.html
